Datum: 26. Oktober 2018 
Alarmzeit: 15:00 Uhr 
Alarmierungsart: Funkmeldeempfänger, Telefon 
Dauer: 8 Stunden 40 Minuten 
Art: Hilfeleistungseinsatz  
Einsatzort: Eltville am Rhein – Eltville, Bundeswasserstraße Rhein, Rhein-KM 508.400 – 512.500 
Fahrzeuge: 2/40 , 2/43 , 2/63 , RTK 64  
Weitere Kräfte: 1. Stadtrat , Bundespolizei , Bürgermeister , DRK RTK 13/10 , DRK RTK 13/18 , Florian Eltville 01 , Florian Eltville 02 , Florian Eltville 1/25 , Florian Eltville 1/30 , Florian Eltville 1/44 , Florian Eltville 1/46 , Florian Eltville 1/55 , Florian Eltville 1/64 , Florian Eltville 11 , Florian Eltville 3/19 , Florian Eltville 3/43 , Florian Eltville 3/63 , Florian Eltville 4/19 , Florian Eltville 4/48 , Florian Eltville 4/64 , Florian Eltville 5/19 , Florian Eltville 5/22 , Florian Eltville 5/42 , Florian RTK 12 , Florian Walluf 01 , Florian Walluf 1/19 , Florian Walluf 1/64 , Florian Wiesbaden 2/77 , Florian Wiesbaden 2/79 , Heros Geisenheim 22/51 , Heros Geisenheim 24/53 , Heros Geisenheim 86/25 , Kampfmittelräumdienst , Notfallmanager Bahn , Pelikan Rheingau 12/75 , Polizei , Rettungsdienst 13/76 , Rettungsdienst 2. Betreuungszug RTK , Rettungsdienst 2/82-1 , Rettungsdienst 3/84 , RTK 02 , RTK 03 , RTK 04-1 , RTK 04-3 , RTK 04-4 , RTK 07 , RTK 08 , Straßenmeisterei , Wasserschutzpolizei  


Einsatzbericht:

Wir wurden zusammen mit der Feuerwehr Eltville und im Anschluss den restlichen Stadtteilen sowie der Feuerwehr Walluf, Wiesbaden und der Technischen Einsatzleitung des Rheingau-Taunus-Kreises, des THW Geisenheim sowie diverse Polizeieinheiten zur Absicherung einer Sprengung eines Nebelfasses im Rhein alarmiert.

Unsere Aufgabe bestand mit der Feuerwehr Eltville zusammen das Fass vor, während und nach der Sprengung mit einem Wassernebel zu belegen, damit der austretende Nebel niedergeschlagen werden konnte. Hierzu wurde eine doppelte B-Leitung von der Wallufer Straße bis zum Rhein verlegt, unser StLF 20/25 sowie das Eltviller TLF 20/40 wurden als Puffe dazwischengeschaltet, um dort 2 Monitore zu speisen. Bereits in der Anfangsphase wurden Beleuchtungspunkte mit eingeplant und aufgebaut, welche beim Abbau schnell zum Einsatz gekommen sind.

Die umliegenden Häuser wurden durch die Polizei mit Hilfe der Feuerwehr evakuiert und auch die Bahnstrecke wurde während der Arbeiten gesperrt. Nach erfolgreicher Sprengung konnten alle Maßnahmen zügig wieder zurückgebaut werden und alle Bewohner konnten in ihre Häuser zurückkehren.

 


Bildergalerie von Wiesbaden112.de

Sprengung Nebelfass Eltville

 


Presseberichte

Pressebericht des Hessischen Bereitschaftspolizeipräsidiums – Wasserschutzpolizeipräsidium vom 26. Oktober 2018

POL-HBPP: Nebelfass am Rhein bei Eltville gesprengt

Eltville am Rhein (ots) – Durch das Niedrigwasser am Rhein wurde heute ein verdächtiger Gegenstand am Rhein zwischen Eltville und Walluf auf einer Sandbank entdeckt. Die Wasserschutzpolizei verständigte den Kampfmittelräumdienst des Landes Hessen. Nach eingehender Begutachtung der Fachleute wurde festgestellt, dass es sich bei dem Gegenstand um ein Nebelfass aus dem II. Weltkrieg handelt. Das Fass mit einem Fassungsvermögen von 125 Litern enthält eine chemische Substanz, bei Auslösung wird eine Nebelwolke erzeugt.

Aufgrund der gegebenen Gefahrenlage hat die zuständige Wasserschutzpolizei in enger Zusammenarbeit mit der Polizei Eltville, der Stadt Eltville, dem Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung und den Einsatzkärften der Feuerwehr eine Sprengung für 18.00 Uhr geplant. Hierfür musste der Bahn-/ und Straßenverkehr sowie die Rheinschifffahrt von 17.30-18.30 Uhr gesperrt werden. Die 150 Einsatzkräfte sorgten zusätzlich für die Evakuierung der ca. 50 Anwohner. Durch einen Polizeihubschrauber wurde kurz vor der Sprengung der Sicherheitsbereich überfolgen und nach Freigabe erfolgte eine kontrollierte Sprengung. Eine große weiße Nebelwolke verflüchtigte sich nach ca. 15 min. Durch Messungen der Berufsfeuerwehr Wiesbaden konnte eine Gesundheitsgefährung für die Bevölkerung ausgeschlossen werden. Alle Anwohner durften ab 19.30 Uhr in ihre Häuser zurückkehren.

 

Pressebericht von Wiesbaden112.de vom 26. Oktober 2018

Großeinsatz durch Nebelfass im Rhein bei Eltville

Durch das Niedrigwasser am Rhein wurde heute ein verdächtiger Gegenstand am Rhein zwischen Eltville und Walluf auf einer Sandbank entdeckt. Die Wasserschutzpolizei verständigte den Kampfmittelräumdienst des Landes Hessen. Nach eingehender Begutachtung der Fachleute wurde festgestellt, dass es sich bei dem Gegenstand um ein Nebelfass aus dem II. Weltkrieg handelt. Das Fass mit einem Fassungsvermögen von 125 Litern enthält eine chemische Substanz, bei Auslösung wird eine Nebelwolke erzeugt.

Aufgrund der gegebenen Gefahrenlage hat die zuständige Wasserschutzpolizei eine Sprengung für 18.00 Uhr geplant. Hierfür musste der Bahn-/ und Straßenverkehr sowie die Rheinschifffahrt von 17.30-18.30 Uhr gesperrt werden. Die 185 Einsatzkräfte sorgten zusätzlich für die Evakuierung der ca. 80 Anwohner.

Durch einen Polizeihubschrauber wurde kurz vor der Sprengung der Sicherheitsbereich überfolgen und nach Freigabe erfolgte eine kontrollierte Sprengung. Eine große weiße Nebelwolke verflüchtigte sich nach ca. 15 min. Durch Messungen der Berufsfeuerwehr Wiesbaden konnte eine Gesundheitsgefährung für die Bevölkerung ausgeschlossen werden. Alle Anwohner durften ab 19.30 Uhr in ihre Häuser zurückkehren.

 

Pressebericht des Wiesbadener Kurier’s vom 27. Oktober 2018

Nebelbombe im Rhein vor Eltville gesprengt

Am Freitag ist im Rhein vor Eltville eine Nebelbombe entdeckt worden. Gegen 18 Uhr hat der Kampfmittelräumdienst die Bombe kontrolliert gesprengt.

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