Hilfeleistungseinsatz – sonstige Hilfeleistung

Hilfeleistungseinsatz – sonstige Hilfeleistung

Wir wurden zusammen mit der Feuerwehr Eltville und im Anschluss den restlichen Stadtteilen sowie der Feuerwehr Walluf, Wiesbaden und der Technischen Einsatzleitung des Rheingau-Taunus-Kreises, des THW Geisenheim sowie diverse Polizeieinheiten zur Absicherung einer Sprengung eines Nebelfasses im Rhein alarmiert.

Unsere Aufgabe bestand mit der Feuerwehr Eltville zusammen das Fass vor, während und nach der Sprengung mit einem Wassernebel zu belegen, damit der austretende Nebel niedergeschlagen werden konnte. Hierzu wurde eine doppelte B-Leitung von der Wallufer Straße bis zum Rhein verlegt, unser StLF 20/25 sowie das Eltviller TLF 20/40 wurden als Puffe dazwischengeschaltet, um dort 2 Monitore zu speisen. Bereits in der Anfangsphase wurden Beleuchtungspunkte mit eingeplant und aufgebaut, welche beim Abbau schnell zum Einsatz gekommen sind.

Die umliegenden Häuser wurden durch die Polizei mit Hilfe der Feuerwehr evakuiert und auch die Bahnstrecke wurde während der Arbeiten gesperrt. Nach erfolgreicher Sprengung konnten alle Maßnahmen zügig wieder zurückgebaut werden und alle Bewohner konnten in ihre Häuser zurückkehren.

 


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Sprengung Nebelfass Eltville

 


Presseberichte

Pressebericht des Hessischen Bereitschaftspolizeipräsidiums – Wasserschutzpolizeipräsidium vom 26. Oktober 2018

POL-HBPP: Nebelfass am Rhein bei Eltville gesprengt

Eltville am Rhein (ots) – Durch das Niedrigwasser am Rhein wurde heute ein verdächtiger Gegenstand am Rhein zwischen Eltville und Walluf auf einer Sandbank entdeckt. Die Wasserschutzpolizei verständigte den Kampfmittelräumdienst des Landes Hessen. Nach eingehender Begutachtung der Fachleute wurde festgestellt, dass es sich bei dem Gegenstand um ein Nebelfass aus dem II. Weltkrieg handelt. Das Fass mit einem Fassungsvermögen von 125 Litern enthält eine chemische Substanz, bei Auslösung wird eine Nebelwolke erzeugt.

Aufgrund der gegebenen Gefahrenlage hat die zuständige Wasserschutzpolizei in enger Zusammenarbeit mit der Polizei Eltville, der Stadt Eltville, dem Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung und den Einsatzkärften der Feuerwehr eine Sprengung für 18.00 Uhr geplant. Hierfür musste der Bahn-/ und Straßenverkehr sowie die Rheinschifffahrt von 17.30-18.30 Uhr gesperrt werden. Die 150 Einsatzkräfte sorgten zusätzlich für die Evakuierung der ca. 50 Anwohner. Durch einen Polizeihubschrauber wurde kurz vor der Sprengung der Sicherheitsbereich überfolgen und nach Freigabe erfolgte eine kontrollierte Sprengung. Eine große weiße Nebelwolke verflüchtigte sich nach ca. 15 min. Durch Messungen der Berufsfeuerwehr Wiesbaden konnte eine Gesundheitsgefährung für die Bevölkerung ausgeschlossen werden. Alle Anwohner durften ab 19.30 Uhr in ihre Häuser zurückkehren.

 

Pressebericht von Wiesbaden112.de vom 26. Oktober 2018

Großeinsatz durch Nebelfass im Rhein bei Eltville

Durch das Niedrigwasser am Rhein wurde heute ein verdächtiger Gegenstand am Rhein zwischen Eltville und Walluf auf einer Sandbank entdeckt. Die Wasserschutzpolizei verständigte den Kampfmittelräumdienst des Landes Hessen. Nach eingehender Begutachtung der Fachleute wurde festgestellt, dass es sich bei dem Gegenstand um ein Nebelfass aus dem II. Weltkrieg handelt. Das Fass mit einem Fassungsvermögen von 125 Litern enthält eine chemische Substanz, bei Auslösung wird eine Nebelwolke erzeugt.

Aufgrund der gegebenen Gefahrenlage hat die zuständige Wasserschutzpolizei eine Sprengung für 18.00 Uhr geplant. Hierfür musste der Bahn-/ und Straßenverkehr sowie die Rheinschifffahrt von 17.30-18.30 Uhr gesperrt werden. Die 185 Einsatzkräfte sorgten zusätzlich für die Evakuierung der ca. 80 Anwohner.

Durch einen Polizeihubschrauber wurde kurz vor der Sprengung der Sicherheitsbereich überfolgen und nach Freigabe erfolgte eine kontrollierte Sprengung. Eine große weiße Nebelwolke verflüchtigte sich nach ca. 15 min. Durch Messungen der Berufsfeuerwehr Wiesbaden konnte eine Gesundheitsgefährung für die Bevölkerung ausgeschlossen werden. Alle Anwohner durften ab 19.30 Uhr in ihre Häuser zurückkehren.

 

Pressebericht des Wiesbadener Kurier’s vom 27. Oktober 2018

Nebelbombe im Rhein vor Eltville gesprengt

Am Freitag ist im Rhein vor Eltville eine Nebelbombe entdeckt worden. Gegen 18 Uhr hat der Kampfmittelräumdienst die Bombe kontrolliert gesprengt.

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Hilfeleistungseinsatz – Unwetterschaden

Wir wurden zusammen mit der Feuerwehr Hattenheim zu einem Wassereinbruch im Keller nach Starkregen alarmiert. Da es sich um eine kleiner Menge handelte wurde die Feuerwehr Erbach nicht mehr tätig, die Feuerwehr Hattenheim beseitigte das Wasser mit einem I-Sauger.

Im Anschluss besetzten wir noch für kurze Zeit das Feuerwehrhaus.

Hilfeleistungseinsatz – VU eingeklemmte Person

Wir wurden zusammen mit der Feuerwehr Eltville und Hattenheim zu einem Verkehrsunfall (VU) auf der B42 mit vermutlich eingeklemmten Personen alarmiert. Beim Eintreffen waren allerdings die 2 Insassen des Fahrzeuges bereits aus dem Fahrzeug und konnten vom ebenfalls mitalarmierten Rettungsdienst versorgt werden. Die Feuerwehr sicherte die Einsatzstelle gegen den fließenden Verkehr ab, leuchtete die Unfallstelle aus, klemmte die Fahrzeugbatterie ab und wartete das Eintreffen des Abschleppers ab.

Hilfeleistungseinsatz – Person in Absturzgefahr

Ein Kind war auf einen Baum geklettert und wollte nicht mehr von selbst runter. Es wurde versucht mit mehreren Mitarbeitern des Kinder- und Jugenddorfes durch beruhigendes Zureden das Kind zum herunterklettern zu bewegen, was schlussendlich auch gelang. Die vorbereitenden Maßnahmen zur Rettung mittels Steckleiter und die Einsatzmittel des Rettungsdienstes konnten wieder zurückgenommen werden.

Hilfeleistungseinsatz – Auslaufen klein bis 300l

Nach einem Verkehrsunfall liefen kleinere Mengen Betriebsmittel aus. Diese wurden durch die Feuerwehr aufgefangen und gebunden. Ebenso wurde ein Dreifachschutz gegen einen Brand aufgebaut und die Einsatzstelle abgesichert.

Hilfeleistungseinsatz – sonstige Hilfeleistung

Es liefen mehrer Liter Sekt aus einem Tank aus. Durch das austretende CO2 konnte der entsprechende Bereich nur unter Atemschutz kontrolliert und der Tank geschlossen werden. Es wurden Messungen durchgeführt und der betroffene Bereich belüftet.

Brandeinsatz – BMA-Einlauf

Die Brandmeldeanlage wurde durch den wöchentlichen Test der Sprinkleranlage ausgelöst, kein Einsatz für die Feuerwehr

Brandeinsatz – Feuer klein Außerort

Wir wurden zusammen mit der Feuerwehr Hattenheim zu einem Waldbrand hinter dem Bereich des Kloster Eberbachs alarmiert. Auf der Anfahrt wurde eine starke Rauchentwicklung sichtbar, woraufhin die Feuerwehr Eltville hinzu alarmiert wurde. An der Brandstelle angekommen wurde schnell klar, dass es sich um ein angemeldetes Feuer handelte. Somit konnten die Einsatzkräfte ohne tätig zu werden wieder einrücken.

Brandeinsatz – Große Gebäude

Um 09:40 Uhr löste die Brandmeldeanlage im Museum des Klosters Eberbach aus. Der Brandsicherheitsdienst der Veranstaltung im Kloster Eberbach meldete sich über den Notruf in der Zentralen Leitstelle und gibt an, dass es im Bereich der Basilika zu einem Brand im Dachbereich gekommen ist. Er gibt weiterhin an, dass im Bereich der Basilika zum Zeitpunkt der Brandmeldung eine Veranstaltung mit ca. 500 Personen stattfindet. Eine Verrauchung im Bereich der Basilika wurde festgestellt und mehrere Personen liegen bereits auf dem Boden. Weitere
Angaben kann er nicht machen. Die Zentrale Leitstelle erhöhte hierauf das Alarmstichwort und löst MANV 25 aus. Hierauf werden zusätzliche Einheiten alarmiert.

Beim Eintreffen der ersten Kräfte der Feuerwehr brennt der Dachstuhl der Basilika in voller Ausdehnung. Teile sind bereits eingestürzt. In der Basilika halten sich zu diesem Zeitpunkt noch mindestens 40 Personen auf. Die Arbeitend er Feuerwehr konzentrierten sich auf die Rettung der Personen, die Brandbekämpfung und die Herstellung einer geeigneten Wasserversorgung. Hierzu wurden umfangreiche Katastrophenschutzeinheiten und umliegende Feuerwehren alarmiert. Größere Rettungsdiensteinheiten auch aus benachbarten Landkreisen versorgten die geretteten Personen und brachten diese in umliegende Krankenhäuser.

 


Presseartikel von Wiesbaden112.de

Großübung am Kloster Eberbach – 600 Personen üben Großschadenslage

Historische Objekte stellen Feuerwehren immer vor besondere Herausforderungen, da sie meist fernab von aktuellem Baurecht erbaut und selten umfassend brandschutztechnisch sanierbar sind. So auch das Kloster Eberbach. Hier wurde in den letzten Jahren viel im vorbeugenden Brandschutz investiert. Am Samstag führte der Rheingau-Taunus-Kreis genau hier eine Großübung durch an der insgesamt rund 600 Personen beteiligt waren.

Als Szenario wurde angenommen, dass es in der Basilika während einer Veranstaltung zu einem Feuer im Dachstuhl kommt. Nach dem Einlauf der Brandmeldeanlage bestätigt der Brandsicherheitsdienst ein Feuer und meldet mehrere Verletzte in der verrauchten Basilika. Dadurch wird ein Großaufgebot an Einsatzkräften von Feuerwehr und Rettungsdienst alarmiert.

Vor Ort finden die Einsatzkräfte an diesem leicht verschneiten Morgen eine komplett verrauchte Basilika mit etwa 90 Betroffenen in und vor dem Gebäude. Etwa die Hälfte weist leichte bis schwere Verletzungen auf, auch tote sind unter ihnen. Während die Feuerwehrkräfte einerseits die Menschenrettung über Drehleitern und unter Atemschutz durchführen, muss sich der Rettungsdienst organisieren. Wo werden Verletzte und Betroffene gesammelt und behandelt? Wie viele sind es überhaupt? Wie können die Rettungswagen halten und wohin kommen die Verletzten?

Außerdem werden die Brandschutzeinrichtungen getestet. Eine trockene Leitung aus einem Löschwasserteich mit vorgehaltener Pumpe erweist sich als nicht frostsicher. Steigleitungen und Hydranten hingegen funktionieren wie geplant. Wobei alleine der knapp mannbreite Aufstieg in den Dachstuhl unter Atemschutz eine spezielle Herausforderung darstellt.

Während immer mehr Feuerwehrleute einen Verletzten anch dem Anderen aus der Basilika retten, treffen auch immer mehr Rettungsdienstkräfte ein und sichten die Verletzten, die realistisch geschminkt in einem Nachbargebäude gesammelt und erstversorgt werden. Seitens der Feuerwehr sind bei der Übung Einsatzkräfte des gesamten Rheingau-Taunus-Kreises involviert. Ebenso die Notfallseelsorger, die sich um die Betroffenen kümmern.

Vom Rettungsdienst kommen, wie üblich bei eine größeren Anzahl an Verletzten, sogenannte Soforteinheiten aus den Landkreien Limburg-Weilburg, Main-Taunus und Groß-Gerau sowie den Städten Wiesbaden, Frankfurt und Offenbach. Nach etwas zwei Stunden nach Alarmierung sind die ersten Schwerverletzten auf dem Weg ins Krankenhaus.

Ein Großteil der Verletzten wird hierfür nur zur Feuerwehr Erbach gefahren. Komplett in die Übung involviert ist hingegen auch das Krankenhaus in Rüdesheim, das zahlreiche Verletzte angeliefert bekommen und wie im echten Schadensfall sichtet und versorgt. Damit wird auch das Management einer solchen Großschadenslage in die Klinik geprobt.

Beobachtet wird die Übung von zahlreichen Fach- und Führungskräften aus dem Rheingau-Taunus-Kreis sowie den Nachbarlandkreisen. Anhand dieser Beobachtungen und der Eindrücke der beteiligten Einsatzkräfte sollen die Konzepte in Ruhe besprochen und Verbesserungen ermöglicht werden.

Das Wichtigste jedoch: Trotz der vielen Personen und nasser oder schneebedeckter Wege gab es keine echten Verletzten.

Großübung Kloster Eberbach 03.03.18
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